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Die Firmengeschichte Vom Landschlachter zum großen mittelständischen Unternehmen Im April 1979 übernahm Willi Gramann den väterlichen Betrieb, nachdem er mit 22 Jahren seine Meisterprüfung bestanden hat. Hiddestorf wurde dem tatkräftigen jungen Mann schnell zu klein. „Ich wollte unbedingt etwas bewegen“, erinnert er sich. Er steckte sich ein ehrgeiziges Ziel: Mit Qualitätsprodukten aus eigener handwerklicher Schlachtung wollte sich Willi Gramann einen Markt erschließen. Im Verkaufswagen reiste er in den ersten Jahren über die Wochenmärkte in der Region, bis er 1989 eine alteingesessene Fleischerei in Pattensen kaufte – seine erste Filiale. Im Laufe der Jahre sollten noch einige folgen. 2001 gelang Gramann der entscheidende Schritt zum großen Mittelständischen Unternehmen: Er erwarb 2001 von der saarländischen Fleischwarenfabrik Höll das Ahrberg-Betriebszentrum in Pattensen, sowie die noch existierenden Ahrberg-Fachgeschäfte und sämtlichen Rechte, die mit diesem Traditionsunternehmen verbunden sind. Es wurde in die Ausstattung des Betriebszentrums und die Ausgestaltung der Filialen erheblich investiert.
Über 26 Filialen und 4 Verkaufswagen in der Region Hannover tragen mittlerweile den Namen Gramann Landschlachterei & Ahrberg, das Unternehmen beschäftigt ca. 300 Mitarbeiter. Der Fleischermeister und Betriebswirt Florian Gramann ist als Juniorchef in der Firma und leitet dort die Abteilung Einkauf. Er ist Geschäftsführer der Gramann Service GmbH, zu der das Hannoversche Traditionsunternehmen "Bratwurst Glöckle" gehört. Bastian Gramann, ebenfalls Fleischermeister und Betriebswirt seit März 2009, ist seit dem 1. April 2009 im Unternehmen und verantwortlich für den gesamten Personalbereich. Landschlachterei Gramann und Ahrberg 
Zwei Unternehmen mit Tradition werden eins Das Geschäftsprinzip von Fritz Ahrberg ist auch für Firmenchef Willi Gramann die wichtigste Leitlinie: Eigene handwerkliche Schlachtung als Garantie für eine gute Qualität der Wurst- und Fleischprodukte des Unternehmens. 2001 kaufte der junge Unternehmer die restlichen sieben noch existierenden Ahrberg-Filialen von der saarländischen Fleischwarenfabrik Höll und den Betrieb in Pattensen auf einem Grundstück von 12 000 Quadratmetern. Für Willi Gramann, alleiniger Gesellschafter der Gramann Landschlachterei GmbH, war das die Chance. Seit der Ahrberg-Übernahme befinden sich sowohl die Rechte an der eingeführten Marke als auch alte Rezepte des 1896 gegründeten Unternehmen in Gramanns Besitz. Auch heute noch werden unter dem Namen Ahrberg in allen Filialen der Gramann Landschlachterei in alter Tradition edle Spezialitäten verkauft. Die Produktionsstätte Handwerkliche Qualität mit moderner Technologie Das Absatzgebiet des Familienunternehmens reicht jetzt mit fast 30 Filialen, 4 Verkaufswagen und ca. 300 Beschäftigten von Hannover bis zum Solling. Produziert wird in der Fertigungsstätte in Pattensen, die zugleich Firmenzentrale ist. Zwei Millionen Euro Investition haben den Betrieb auf den neusten Stand der Technik gebracht. Zerlegung, Verarbeitung und Versand der Fleisch- und Wurstprodukte sind unter einem Dach konzentriert. Auch die Verarbeitung von etwa 300 Schweinen und 6 bis 10 Großtieren pro Woche ist am Standort Pattensen angesiedelt. Zur Fußballweltmeisterschaft 2006 wurde das Unternehmen mit der Belieferung der AWD-Arena mit Fleisch- und Wurstwaren während aller Spiele beauftragt. Bevor das Gramann Landschlachterei- und Ahrberg- Unternehmen den Auftrag erhielt, wurde der Betrieb nach den International Food Standards (IFS) geprüft. In allen Bereichen konnten die Noten 1 und 2 vergeben werden. Für Willi Gramann war der FIFA-Auftrag ein großes Kompliment. „Wir erfüllen die höchsten Qualitätstandards in Deutschland“, weiß er. „Aber wenn man dann schwarz auf weiß zertifiziert wird, ist es immer etwas Besonderes,“ Die Besonderheit Schweine und Rinder aus der Region Die Schweine und Rinder, die in der Pattenser Produktionsstätte verarbeitet werden stammen ausschließlich von Landwirten aus der Region. 15 Bauern beliefern das Unternehmen seit Jahren. Für Willi Gramann ist das die Grundregel einer kontinuierlichen Qualitätssicherung. „Wir wissen immer, wo die Tiere herkommen und können ihre Qualität genau einschätzen“, so der Firmenchef. Die Landwirte, die Gramann beliefern, verfüttern nur heimisches Getreide und Hülsenfrüchte an ihre Schweine und Rinder. "Strickt verboten ist der Einsatz von Antibiotika, Medikamenten, Wachstumsförderern, Hormonen, Tiermehl, Speiseabfällen und genetisch veränderten Futtermitteln. Dafür garantiere ich."
Das Futter, die Tiere und das Fleisch werden regelmäßig und neutral auf Rückstände kontrolliert. Zusätzlich werden alle Wurst- und Fleischprodukte von Veterinär-Untersuchungsämtern und durch freiwillige Selbstkontrollen geprüft. „Durch den Einkauf in der Region vermeiden wir lange Transporte“, erklärt Willi Gramann. „Das ist eine Tortour für die Tiere und wirkt sich außerdem negativ auf die Qualität aus.“ Oft stehen Tiere in anderen Schlachtereien nach dem Transport noch Stunden auf den Lastwagen in den Schlachthöfen, ehe sie geschlachtet würden. „Bei uns werden Schweine und Rinder auf kürzestem Weg vom Landwirt zum Schlachthaus gebracht.“ Die Produktion Punktgenaue Räucherung per Computer Die geschlachteten Tiere werden warm in Pattensen von unseren qualifizierten Mitarbeitern zerlegt und verarbeitet. Dann beginnt die eigentliche Verarbeitung zu Wurst und Fleisch (z.B.: Filetstücke, Schnitzel oder Schmorbraten). Im gesamten Prozess bis hin zum Versand ist die Kühlbrücke zu keinem Zeitpunkt unterbrochen. In der Salzerei werden Kasseler, Schinken- und Bauchspeck produziert. Die Dauerwurst reift in der Reife- und Klimaanlage, bis sie fertig zum Verzehr ist. Die Rauchkammern und die Salzerei werden von Computern gesteuert. Zum Sortiment gehören insgesamt 150 Wurstsorten. Acht Kühlfahrzeuge liefern die frisch produzierten Produkte der Gramann Landschlachterei aus. Die Leidenschaft Gramann und Hannover  Bereits als junger Mann verbrachte Willi Gramann seine Freizeit am liebsten auf dem Fußballplatz. Sein Hobby versucht er jetzt auch mit dem Beruf zu verbinden: Seit mehreren Jahren beliefert Gramann die AWD-Arena mit Fleisch- und Wurstprodukten zu allen Spielen. Im Fanshop der „Roten“ kann man die 96-Leberwurst erwerben – und Gramann unterstützt die Feiern der Spieler und Trainer wo er nur kann. Presseartikel und Zertifikate
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